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#letsgolali // 4 Argumente + Lauftagebuch Woche 3&4

Back on track. Obwohl, eigentlich war ich das die ganze Zeit. Nur habe ich euch 2 Wochen nicht mehr richtig geupdatet, nur ein bisschen auf Instagram. Kommen wir auf den Punkt: Auch in Schweden und Norwegen war ich laufen. Anfangs sehr regelmäßig, später wurde das „Laufen gehen“ durch Sightseeing-Tage in Stockholm und Oslo ersetzt. Aber immerhin war ich auf den Beinen, bin Berge hochgegangen und wieder hinunter und habe sicherlich den ein oder anderen Muskel trainiert, der beim Standardtraining sonst in Vergessenheit geraten wäre. Ihr merkt, ich hoffe einfach, dass Sightseeing auch zum Training dazugezählt werden darf. Aber egal ob nun ja oder nein, ich habe euch ein neues Lauftagebuch für Woche 3 und 4 bei YOUTUBE hochgeladen. Have a look:

Und nun mal wieder zu unserem Lieblingsthema: Der Motivation! Gefehlt hat sie mir in den letzten 2 Wochen eigentlich nicht. Ich konnte mich in der ersten Woche gut motivieren laufen zu gehen, in der zweiten Woche lag es eher an der Zeit und eben daran, dass wir einfach schon den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen sind. Heute soll es aber nicht um die spontane Motivation sondern um die grundlegende Motivation gehen: Welche Ziele verfolge ich mit Sport? Mit dem Laufen? Was treibt mich eigentlich an? Oder gar: Was zwingt mich dazu Sport zu treiben? Fragen über Fragen auf die jeder seine ganz persönlichen Antworten finden muss. Ich möchte euch mit diesem Post aber Anreize geben und einfach mal auflisten, was Sport / Laufen alles so bewirken kann. Positiv natürlich.
 
Warum sollte / möchte / könnte ich Laufen gehen?
1. Laufen ist Sport. Und Sport hat (millionenfach bewiesen) einen positiven Effekt auf den menschlichen Körper. Ganz klar. Argument Nr. 1 ist also den Körper fit zu halten. Denn mit einem fitten Körper, regelmäßig trainierten Muskeln und ein (ich nenne es mal) aktives Herz hat man an sich schonmal größere Chancen älter zu werden. Wer regelmäßig trainiert (bestenfalls 3x pro Woche) lebt länger. U.a. durch den positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Hier habe ich bei meiner Recherche eine Studie gefunden, die besagt, dass Menschen, die regelmäßig Joggen das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben um 45 % senken. Na, wenn das mal kein Argument ist.

2. Laufen macht den Kopf frei. So allgemein gesagt, steckt doch viel dahinter. Ausdauertraining hat eine antidepressive Wirkung, ob Ende des Jahres beim drohenden Herbstblues oder bei echten Depressionen. Bewegung und sportliche Betätigung helfen bei psychischen Problem, das hat eine Studie bewiesen. Hier sei angemerkt, ich bin natürlich kein Spezialist oder Profi, bin aber über diese Erkenntnisse bei meiner Recherche gestolpert. Aber ich kenne das auch aus eigener Erfahrung: Habe ich einen schlechten Tag, stapeln sich schon am Montag die To Dos oder denke ich einfach zuviel nach – dann hilft laufen. Vorher mag man gar nicht dran glauben, aber nach einem Lauf (und hier gilt: egal wie lang) ist die Welt doch jedes Mal, wie durch ein Wunder, zumindest ein klein bisschen weniger grau, ein klein bisschen weniger bedrückend. Probiert es aus!

3. Laufen hilft beim Abnehmen. Denn hier gilt die einfach Regel: Wer mehr verbrennt, als er zu sich nimmt, nimmt ab. Jetzt mal unabhängig davon wie gesund oder wie ausgewogen man essen sollte, denn das hier ist kein Abnehmguide, hat Bewegung nunmal den Effekt Kalorien zu verbrennen. Außerdem wird der Körper nicht, wie bei Crash-Diäten, ganz plötzlich mit „zu wenig Nährstoffen und zu wenig Kalorien“ überrascht, schaltet auf Sparflamme und provoziert so den Jojo-Effekt. Nein, wer sich ausgewogen ernährt und regelmäßig Sport treibt kann ganz natürlich abnehmen ohne Hin und Her und Hoch und Runter der Kilos.
4. Ziele erreichen und über sich hinauswachsen. Denn das tut gut. Jedem. Wenn du nie ein Pro im Laufen warst, in der Schule vielleicht lieber Völkerball gespielt hast oder eben im Schwimmen gut warst – probier es doch einfach mal wieder.  Zieh die Laufschuhe an, nimm dir eine Uhr mit und starte ganz easy. Wenn du langsam und regelmäßig beginnst zu trainieren, kannst du es weit schaffen. Und mit „weit“ meine ich nicht gleich einen Marathon. Denn für Anfänger sind schon die ersten 2 Kilometer eine harte Nuss. Das weiß ich. Aber irgendwann läuft es besser, dann kannst du dich an 5 Kilometer herantrauen. Und mit Ehrgeiz und Fleiß schaffst du auch die 10! Oder die 11 und hoffentlich auch bald die 12! 😉 Ja, und wenn du die erreicht hat, dann ist das toll. Dann kannst du dir das als „Yeah!“ im Kalender notieren und unterbewusst merkt sich dein Gehirn diesen Erfolg, das hilft im Job und im Alltag. Denn wenn du einen Erfolg verbuchst, egal wo, gehst du besser mit dir um, traust dir mehr zu und strahlst zu 100 % auch mehr Selbstbewusstsein aus!
So, wenn das nicht Motivation genug ist, jetzt sofort ins Fitnessstudio zu fahren, die Lauffreundin anzurufen oder einfach ein Youtube-Workout-Video zu starten.. let’s go!
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8 Comments

  • Reply Ilona Rennt

    Sightseeing ist eindeutig erlaubt und akzeptiert. Das geht mehr in die Beine als einem lieb sein kann.
    Den Zwiespalt kenne ich selbst. Er taucht immer auf, wenn ich arbeiten war. 7 Stunden Stehen, laufen, bewegen.
    Am Ende eines Arbeitstages würde ich mir dennoch gerne die Laufschuhe binden. Doch bis sich meine Haxen erholt haben, bin ich bereits zu müde.
    Schade eigentlich. Wie du bereits geschrieben hast, laufen leert den Kopf so unheimlich schön und schnell.

    3. September 2014 at 16:10
  • Reply H O N E Y

    toller text ❤️

    3. September 2014 at 19:44
  • Reply Hanna

    Hey Liebes!<3 Erstmal ein großes Dankeschön für deinen lieben Kommentar auf meinem Blog!<3 Habe mich darüber riesig gefreut.

    Toller Post und vor allem Toller Text! Mir gefällt dein Blog richtig gut und auch das Design ist super. Richtig professionell. Man sieht wieviel Mühe du dir gibst.

    Ich werde auf jeden Fall öfters vorbeischauen.
    Alles Liebe
    Hanna

    4. September 2014 at 9:52
  • Reply Jana

    Ein toller Post 🙂
    Ich bin leider ein totaler Laufmuffel, ne Zeit lang bin ich regelmäßig Fahrrad gefahren um den Kopf frei zubekommen. Das tat mir auch echt gut.

    Liebste Grüße
    Bezaubernde Nana

    4. September 2014 at 10:03
  • Reply The-way-we-are

    Laufen hat mir schon immer total Spaß gemacht und war genau das Richtige für mich, wenns drum ging 1. was für den Körper und vor allem und am wichtigsten 2. was für den Kopf zu tun. Da mein Knie allerdings kaputt ist, ist mir sämtlicher Ausdauersport versagt, was ich soooo sehr bedaure!! Also wer das Glück hat, mit guten Gelenken laufen zu gehen, der sollte es wirklich zu 100% ausnutzen! 🙂

    4. September 2014 at 17:44
  • Reply Anonym

    Lali, wie wars das eigentlich, als du mit dem Laufen angefangen hast? Ich würde gern damit beginnen, habe aber eine Mega schlechte Kondition und Ausdauer und Angst kaum was tu schaffen…danke für deine Antwort! 🙂

    5. September 2014 at 6:35
    • Reply Lali

      Hello. 🙂 Also ich habe ganz langsam mit einem Laufplan von (ich glaube es war) FitForFun angefangen. Also ganz am Anfang wirklich immer 1 min laufen, 1 min gehen, 1 min laufen.. usw. und die Laufetappen eben mit jedem Mal verlängern. Das erste Mal 30 min durchlaufen hat schon einige Wochen (oder waren es sogar Monate?) gedauert! Lass dir Zeit und verlang nicht zu viel von dir – dann klappt es!

      6. September 2014 at 18:28
  • Reply Meri

    In allen Punkten kann ich dir nur Rechte geben. Ich habe in letzte Zeit meinen Sport vernachlässigt, weil ich voll im Umzugsstress war, aber an Motivation mangelt es mir nicht sondern an Zeit.

    5. September 2014 at 9:23
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