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DETOX // Tagebuch, Fragen & Antworten und mein Fazit

It’s Fazittime – das heißt ihr erfahrt in diesem Blogpost alles über meine 5-Tage-Detoxkur letzte Woche. Nicht nur, wie es mir ging und was ich so erlebt habe sondern auch welchem großen Problem ich gegenüber stand und nochmal alle wichtigen Infos, meine Antworten auf eure Fragen und ein kleines Detox-Tagebuch. Außerdem findet ihr am Ende des Posts ein ausführliches Fazit mit Pro und Contra sowie der Antwort auf die Frage „Würde ich die 5-Tage-Detoxkur nochmal machen?“..

 EURE FRAGEN – MEINE ANTWORTEN

Während und nach meiner Detoxkur habe ich viele Fragen über Facebook, Instagram oder in Gesprächen mit Familie & Freunden gestellt bekommen. Der Einfachheit halber, habe ich sie hier noch einmal übersichtlich zusammengefasst und beantwortet:
Wo hast du die Säfte bestellt?
Die Säfte sind von ORGANIC REVOLUTION und werden (inkl. Kühlakkus) per Post geliefert.
Wie teuer war die gesamte Kur?
Die gesamte Kur kostet 133,50 €, wobei man immer Tagespakete bestellt und so in Länge und Zusammenstellung variieren kann. Ich habe die Kur für diesen Selbsttest jedoch kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen.
Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen?
Detox spukt ja schon seit langer, langer Zeit durch die Welten des Internets, den Entschluss gefasst das ganze einmal selbst auszuprobieren hatte ich dann im Januar. Anschließend habe ich viel recherchiert, diverse Anbieter verglichen, Reviews gelesen und den perfekten Zeitpunkt gesucht.
Hast du die Tage vorher schon auf deine Ernährung geachtet?
Ehrlich gesagt: nein! Ich wusste natürlich, dass man min. 2 Tage vorher schon auf „schwer verdauliche“ Produkte verzichten und sich Obst, Gemüse und viel Wasser hinwenden soll. Äh ja, das klappt leider eher so gar nicht, wenn man das ganze Wochenende bei der Familie des BF zu Besuch ist und zwei lieben Omis ihre reichhaltigen Mittagessen und leckere Kuchen einfach nicht ausschlagen kann.. Bei mir lief es also sehr radikal ab: Sonntag Völlerei, Montag Saft.
Hast du Magenschmerzen bekommen, weil die Säfte teilweise sehr scharf und
sauer sind?
Nein, überhaupt nicht! Ich hatte die gesamte Kur (auch die Tage danach) kein einziges Mal Bauchschmerzen oder sonstige Magenprobleme. Es mag aber natürlich sein, dass mich mein Körper, durch meinen geminderten Saftverzehr, davor bewahrt hat. Das ist aber reine Spekulation.
Woher sind die Strohhalme, die du gekauft hast?
Von TIGER.
Hattest du viel Hunger?
Nein, nie! Hört sich komisch an, ist aber wirklich so.
War es einfach durchzuhalten?
Schwierige Frage. Eigentlich ja, ich habe aber auch die optimalen Voraussetzungen dafür geschaffen: wenige Termine, viel von Zuhause arbeiten, keine Lunch-Dates o.ä., ein leerer Kühlschrank, wenig Stress. Hätte ich eine Woche gewählt in der ich auf vielen Events (vielleicht sogar Dinner-Einladungen) unterwegs gewesen wäre, hätte ich das vielleicht nicht so gut durchgestanden. An sich war ich aber die kompletten 5 Tage sehr motiviert durchzuhalten.
Hast du abgenommen?
Nein, nicht wirklich. Also natürlich nimmt man ab, wenn die Kalorienzufuhr gesenkt wird. Oder in meinem Fall: drastisch gesenkt wird, weil ich ab Tag 2 einfach nicht mehr so viele Säfte am Tag trinken konnte (mehr dazu unten im Fazit). Detox dient aber, meiner Meinung nach, eher dem „sich auf das Nötigste besinnen“. Also sich bewusst zu machen, dass man mit viel weniger und ohne die ganzen Snacks und Süßigkeiten auskommen kann, und dem Körper so eine Pause zu geben. Wer gesund abnehmen möchte, sollte es nicht mit einer Detoxkur probieren, sondern vielleicht die einzelnen Säften als healthy Snackersatz nutzen. Grundsätzlich ist die Detoxkur aber ein super Start für eine gesundere Lebensweise oder Ernährungsumstellung.
Wie ging es dir die Tage danach? Hast du Magenschmerzen gehabt?
Nein. Ich habe auch versucht „leicht“wieder einzusteigen. Das heißt ich bin beim Frühstück nicht direkt mit Kaffee und Croissant in den Tag gestartet, sondern habe erstmal nur einen Apfel (den 2. habe ich gar nicht mehr geschafft, weil ich direkt satt war) und einen Tee getrunken. Nachmittags habe ich mich dann aber schon an den ersten Kaffee gewagt. 
 
TAG 1
Wie läuft’s? Super. Einen Tag nur Säfte trinken, geht einfacher als gedacht.
Hunger? Den ganzen Tag nicht, nur abends spät im Bett hat mein Magen geknurrt.
Wohlbefinden? 1A – es geht mir den ganzen Tag super.
Wieviele Säfte geschafft? 5 (weil wir so spät aufgestanden sind)
Lieblingssaft? Master Cleanse
TAG 2
Wie läuft’s? Geht so.
Hunger? Gar nicht.
Wohlbefinden? Gar nicht gut. Vormittags geht’s noch, ab mittags dann Kopfschmerzen,
die immer stärker werden -> Kopfschmerztablette!
Wieviele Säfte geschafft? 4 (weil ich wegen Kopfschmerzen einfach nicht mehr trinken konnte)
Lieblingssaft? Pure Shine
TAG 3
Wie läuft’s? Gut.
Hunger? Nein, nur Appetit – auf so ziemlich alles, was es gibt!
Wohlbefinden? In Ordnung, bei Anstrengung etwas schnell aus der Puste, sonst alles gut!
Wieviele Säfte geschafft? 2,5 (weil ich einfach nicht mehr trinken konnte)
Lieblingssaft? Spicy-O
TAG 4
Wie läuft’s? Besser als gestern und viel besser als Dienstag, das Trinken fällt aber immernoch schwer.
Hunger? Mein Magen hat ganze 2x geknurrt, richtig Hunger hatte ich aber nie.
Fies war das Flying Buffet beim Zara Flagshipstore-Opening, ansonsten war es easy durchzuhalten.
Wohlbefinden? Super!
Wieviele Säfte? 3,5 + 1 Glas Milch
Lieblingssaft? Beet Royal
TAG 5
Wie läuft’s? Echt gut!
Hunger? Nö, immer noch nicht.
Wohlbefinden? Super Laune trotz Arbeiten, besser als an jedem anderen Tag der Woche.
Wieviele Säfte? 3,5
Lieblingssaft? Pure Shine
 
DER TAG DANACH
Wie läuft’s? Da ich auf einen „leichten“ Einstieg geachtet habe, habe ich den Tag unbeschadet überstanden.
Über jede Mahlzeit habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut und alles 100x mehr genossen.
Was gegessen?
Frühstück: Apfel, Tee & 1 Glas Milch
Mittag: Salat & 1/4 Brötchen
Nachmittags: 1 Cappuccino & 1 Stück Zuckerkuchen
Abendessen: Gnocci mit Mangold und Salbeibutter & 1 Weißweinschorle
Wohlbefinden? Sehr gut!

FAZIT

So, jetzt kennt ihr schon mein Detoxtagebuch und habt Antworten auf die wichtigsten Fragen erhalten. Eine ist jedoch noch offen, richtig? Genau: Wie lautet mein Detox-Fazit? Na, dann werde ich euch mal versuchen eine Antwort zu geben. Dabei muss ich jedoch zunächst auf ein Saftkur-Problem eingehen, von dem ich bisher bei meiner Recherche noch nie gelesen hatte und bei dem alle, denen ich es erzählt habe, nur mit dem Kopf schütteln konnten und mich fragend ansahen. Mein größtes Problem, das ihr aus meinem Detoxtagebuch vielleicht schon erahnen konntet, war nämlich, dass ich die vorgegebene Anzahl von 6 Säften am Tag nicht geschafft habe. Keine Ahnung woran es lag, denn die Säfte (wirklich jeder!) haben mir am ersten Tag super geschmeckt und ich konnte sie schnell und ohne Probleme austrinken. Am zweiten Tag fing es dann an. Da es mir an diesem Tag aber körperlich auch nicht gut ging, dachte ich, dass ich aus diesem Grund einfach nicht so viele Säfte geschafft habe. Danach wurde es, obwohl ich mich schon an die Saftkur gewöhnt und es mir auch körperlich jeden Tag besser ging, nicht einfacher. Maximum: 3,5 Säfte pro Tag. Trotzdem hatte ich keinen Hunger und zusätzlich Wasser oder Tee zu trinken war gar kein Problem. Es lag aber auch nicht daran, dass ich zuviel Wasser/Tee getrunken habe, denn dieses „Ich kann das nicht trinken“-Gefühl trat eben nur bei den Säften auf. Crazy, crazy muss ich sagen und auch alle Freunde, denen ich mein Problem geschildert habe, konnten es gar nicht fassen: „Ich hätte die Säfte alle schon in einem halben Tag ausgetrunken!“ oder „Schmecken sie dir nicht?“ wurde da kommentiert. Aber am Geschmack lag es eben auch nicht, denn die Säfte haben mir alle sehr gut geschmeckt.
Problem der ganzen Sache war aber nunmal, dass sich meine Kalorienaufnahme der letzten Woche nur auf die Säfte beschränkt hat und ich somit natürlich deutlich unter dem (schon geringen) Kalorienwert pro Tag lag. Das hat sich bei mir jedoch nur am Mittwoch, als ich etwas wacklig auf den Beinen zum Friseur spaziert bin, bemerkbar gemacht. Aus diesem Grund habe ich danach größere Anstrengungen vermieden und kann so auch nichts zu dem Thema „Detox und Sport“ sagen.
Kommen wir nun aber mal zu meinem eigentlichen Fazit: Ich fand’s crazy! Crazy trifft es auf den Kopf. Freitagabend im Zug nach Hannover wurde mir nämlich das erste Mal bewusst, dass ich einfach verrückte 5 Tage ohne Essen „überlebt“ habe. Und das einfach so. Mittendrin im Alltag. Während andere Kuchen essend im Café saßen oder ihre Mittagspause beim Inder verbrachten, habe ich stattdessen 5 Tage lang nur Saft getrunken. Das war manchmal komisch, am Ende wurde es aber ziemlich „normal“. Witzigerweise habe ich mich während der Woche aber mehrmals dabei ertappt, wie ich dann doch den Impuls gespürt habe, mir einen Kaffee zu kaufen oder zu REWE zu gehen. In der nächsten Hundertstelsekunde habe ich mich dann aber direkt wieder an die Saftkur erinnert und gemerkt, wie verrückt es eigentlich ist, so ganz ohne diese ganzen Gewohnheiten und Verpflichtungen (z.B. Einkaufen gehen) durchs Leben zu wandeln. Da ich die ganze Zeit jedoch gar, gar, gar keinen Hunger hatte, auch wenn mein Magen vielleicht 1x am Tag geknurrt hat, fiel es mir überhaupt nicht schwer am Ball zu bleiben. Der „Wow“-Effekt oder ein „Ich fühle mich so rein“-Gefühl blieben jedoch aus. Trotzdem finde ich es im Nachhinein einfach toll zu wissen, dass ich 5 Tage lang nur Obst, Gemüse und ganz wenige Gewürze wie Cayennepfeffer oder Salz zu mir genommen zu haben. Einfach, dass das geht. Und dabei haben die Inhaltsstoffe – unabhängig vom Reinigungs-Bla-Bla – meinem Körper sicherlich ziemlich gut getan hat.
Würdest du die Detoxkur nochmal machen?

Jein! Nein, weil ich nun weiß, dass ich die vorgegebene Saftmenge ab Tag 2 einfach nicht mehr schaffe und somit das Ziel einer solchen Kur, meiner Meinung nach, verfehlt wird. Ja, weil ich mir vorstellen kann, einzelne Safttage einzulegen. Denn einen Tag ohne feste Nahrung zu überstehen (und dabei alle Säfte auszutrinken!) ist doch einfacher als gedacht und bringt einen zwischendrin wieder „back to basics“.HABT IHR SCHON EINE DETOXKUR GEMACHT? WIE WAR ES BEI EUCH?

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